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        <name>Schickeria-BMX</name>
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    <title>Blog / Atom Feed</title>
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    <updated>2026-05-30T11:19:03+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Rahmengeometrie</title>
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                                            Des kleine 1x1 der Rahmengeometrie. Was bedeuten die Bezeichnungen die Hersteller angeben und wie wirken sie sich auf das Fahrverhalten aus? 
                                        ]]>
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                 Für jedes gute BMX-Setup spielt der Rahmen eine wichtige Rolle. Neben der Oberrohrlänge gibt es jedoch noch viele weitere Specs, die einen großen Einfluss auf das Handling haben. 
 Frei nach dem Kredo „Who is Who“, was bedeutet z.B. CS und was für einen Einfluss hat CS auf das Fahrverhalten? 
 Zunächst zu den Bezeichnungen und Abkürzungen, damit ihr wisst, worum es geht. 
 
 
 
 
 Bezeichnung 
 
 
 Bezeichnung Englisch 
 
 
 Abkürzung 
 
 
 
 
 Steuerrohr 
 
 
 Head Tube 
 
 
 HT 
 
 
 
 
 Steuerrohrwinkel 
 
 
 Head Tube Angle 
 
 
 HT° 
 
 
 
 
 Oberrohr(länge) 
 
 
 Top Tube (Length) 
 
 
 TT 
 
 
 
 
 Unterrohr 
 
 
 Down Tube 
 
 
 DT 
 
 
 
 
 Sattelrohr 
 
 
 Seat Tube 
 
 
 ST 
 
 
 
 
 Sattelrohrwinkel 
 
 
 Seat Tube Angle 
 
 
 ST° 
 
 
 
 
 Sattelrohrhöhe 
 
 
 Standover (Height) 
 
 
 SO 
 
 
 
 
 Tretlagerhöhe 
 
 
 Bottom Bracket Height 
 
 
 BBH 
 
 
 
 
 Kettenstreben 
 
 
 Chain Stays 
 
 
 CS 
 
 
 
 
 Sattelrohrstreben 
 
 
 Seat Stays 
 
 
 SS 
 
 
 
 
 Ausfallenden 
 
 
 Drop Out 
 
 
 DO 
 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
 Unterrohr und Kettenstreben lassen wir mal außen vor. Diese erben sich zwangsläufig aus den anderen Maßen. 
 Ebenfalls gehen wir nicht auf die Steuerrohrhöhe ein. Diese hat lediglich bei der Gabel eine Relevanz. Die Lenkerhöhe handeln wir in einem anderen Blogeintrag ab und wird über Lenker, Spacer und Vorbau reguliert. 
 Also beginnen wir am Anfang. Dem Steuerrohr, und zwar dem Winkel. 
 Der HT° ist zusammen mit dem Vorlauf der Gabel entscheidend für das Lenkverhalten. Umso steiler das Steuerrohr umso direkter die Lenkung. Wenn der HT° größer wird, wird der Radstand kürzer. 
    - &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;     Pro 
    o &amp;nbsp;&amp;nbsp;     Direkte Lenkung, 
    o &amp;nbsp;&amp;nbsp;     Leichter Einstieg in Nosemanuals 
    o &amp;nbsp;&amp;nbsp;     Das Rad wird drehfreudiger 
    - &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;     Contra 
    o &amp;nbsp;&amp;nbsp;     Das Rad wird zappeliger in der Luft 
    o &amp;nbsp;&amp;nbsp;     Laufruhe geht verloren 
 Das Oberrohr TT. Das Oberrohr spielt in erster Linie für die Position des Fahrers eine Rolle. Bei einem zu langen Rahmen verlagert sich das Gewicht zu sehr auf das Vorderrad. Bei einem zu kurzen Oberrohr fehlt der Platz, sich frei auf dem Rad zu bewegen. 
 Wenn ein Oberrohr nicht zu 100% passt, lässt sich die Position des Fahrers durch die Lenkereinstellung oder Vorbaulänge in einem gewissen Maße korrigieren. Allerdings ist der gleiche Rahmen mit längerem Oberrohr immer laufruhiger und drehfauler. 
 Die Tretlagerhöhe Bottom Bracket Height ist bei den meisten Rahmen sehr ähnlich. Etwas höher poppt das Rad schneller in einen Nosemanual. Ein etwas tieferes Tretlager bringt etwas ruhigere Fahreigenschaften. 
 Die Standover Height wirkt sich nicht auf das Fahrverhalten aus. Ein hoher Hauptrahmen ist etwas kippstabiler bei Barspins. Bei einem sehr flachen Rahmen bedarf es einer geringeren Anstrengung nach einem Tailwhip wieder aufzusteigen. 
 Der Sitzrohrwinkel ist bei den meisten Rahmen sehr ähnlich. Diese Angabe hat auf das Fahrverhalten keinen direkten Einfluss. Jedoch fährt sich ein Rahmen der ein 69° ST° mit einem 21“ TT hat eher wie ein Rahmen mit einem 20,8“ TT und einen standardmäßigen 71° ST°. 
 Auf die Kettenstrebenlänge sollte man vor allem dann achten, wenn man bereits einen bestimmten Stil verfolgt. Die CS haben direkten Einfluss auf den Radstand und die Entfernung des Fahrers zur Hinterradachse. Der Radstand hat unmittelbare Auswirkungen auf die Drehfreudigkeit des BMX Rades. Steht der Fahrer näher an der Hinterradachse steigt das Rad schneller und mit weniger Kraftaufwand. Drehungen über das Hinterrad gelingen entsprechend einfacher. Bei Hard-One-Eighties aus Grinds ist man auch schneller am Obstacle vorbei. Allerdings macht ein kurzer Hinterbau das Rad auch zappelig, was beim Springen oft als Nachteil empfunden wird. Slammed ist die CS Länge, wenn die Achse vorne am Ausfallende anschlägt. 
 Untenstehend seht ihr mal klassische Rahmen-Gabel Setups der einzelnen Disziplinen. Auch wenn die Angaben sich nur gering unterscheiden, sollte selbst der Leihe einen Unterschied zwischen einem Rasse-Street-BMX und einem ordentlichen Trails-Setup merken. Das sind klassische Setups (Stand 2021), selbstverständlich darf und kann man auch mit 4 Pegs Park fahren bzw. beim Streetfahren eine Bremse bevorzugen. 
  Allround Freestyle BMX  
  HT° 75°; Offset Gabel 25-30mm; CS 13-13,5“  
 Street BMX 
 HT° 75-75,5°; Offset Gabel 15-25mm; CS 12,7-13,25”; hoher Hauptrahmen für Barspins; keine Bremse; 4 Pegs 
 Dirt BMX 
 HT° 74,5-75°; Offset Gabel 25-35mm; CS 13,5-13,75”, Reifen mit leichtem Stollenprofil 
 Park 
 HT° 75-75,5°; Offset Gabel 15-25mm; CS 12,7-13,2”; flacher Hauptrahmen für Tailwhips, Bremse mit Rotor; keine oder 2 Pegs 
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                            <updated>2021-10-17T15:00:00+02:00</updated>
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